Traumatherapie

Traumatherapie

Wann genau ist man denn nun traumatisiert? Darf man den Begriff Trauma tatsächlich nur dann verwenden, wenn ein Mensch etwas besonders Schreckliches erlebt hat wie z.B. einen Krieg, Folter, eine Naturkatastrophe, Missbrauch und Vergewaltigung, einen schweren Unfall, Zeuge eines Mordes zu sein oder ähnlich Drastisches?

Heutzutage wird der Begriff etwas weiter gefasst, als die Lehrbücher dies früher taten. Denn man weiß inzwischen, dass auch „weniger schlimme“ Erlebnisse, speziell wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg stattfinden, ein Trauma auslösen können. Auch das Alter spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn naturgemäß können Erwachsene ganz anders mit belastenden Ereignissen umgehen als Kinder. So kann der kindliche Verstand die Dinge noch nicht logisch beurteilen. Deshalb bezieht das Kind die falschen Handlungen der Erwachsenen automatisch auf sich: „Wenn Mama / Papa mit mir schreit und mich schlägt, dann muss ich ein ganz schlechtes Kind sein, dann stimmt mit mir etwas nicht!“

Jedenfalls ist der entscheidende Faktor bei der Entstehung eines Traumas immer, dass das Ereignis als etwas empfunden wird, dem man hilflos ausgeliefert ist und dem man nichts entgegensetzen kann. Somit kommt es zu einer Überforderung, da die traumatisierte Person sich selbst als in ihrer Handlungsfähigkeit massiv eingeschränkt wahrnimmt. Dadurch leidet auch automatisch der Selbstwert und das Vertrauen in die Menschen oder gar die Welt an und für sich.

Dementsprechend neigen traumatisierte Menschen auch oft zu einer generellen Übererregung, die sich in Form von Schreckhaftigkeit, Ängsten, körperlichen Stressreaktionen, Verspannungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Kontrollzwang und / oder Schlaflosigkeit äußern kann.

Wenn jemand nicht selbst oder mit Hilfe von Außen einen Weg findet, das Trauma adäquat zu verarbeiten, kann es langfristig zu einer sog. Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kommen. Neben den bereits beschriebenen Symptomen der Übererregung heißt dies, dass jemand z.B. Flashbacks oder Albträume hat, in denen sich die Erinnerungen an das Ereignis gegen seinen Willen immer wieder aufdrängen.

Oder es kann sein, dass jemand in Situationen, die der damaligen ähneln, mit Panik oder anderen heftigen Gefühlen reagiert. Also wird er oder sie wo es nur geht versuchen, diese Situationen zu vermeiden. Darüber hinaus kann es auch sein, dass jemand Erinnerungslücken bezüglich des Ereignisses hat, sozialen Kontakten aus dem Weg geht oder sich emotional wie betäubt fühlt.

Jeder Mensch ist anders und reagiert auch anders auf traumatische Erlebnisse. Die einen verfügen über eine hohe Resilienz und erholen sich davon ohne größere Probleme; die anderen haben eine Wunde davongetragen, die einfach ihre Zeit zum Ausheilen braucht und vielleicht ein Leben lang gewisse Nachwirkungen haben wird. Aber eines ist sicher: Niemand sollte sich einfach damit abfinden, dass das jetzt eben so ist und man damit „irgendwie“ leben muss. Denn es gibt heutzutage immer mehr therapeutische Ansätze und Methoden, die sich speziell mit Traumata beschäftigen.

In meiner Praxis biete ich Ihnen folgende Methoden an, die allerdings auch für andere emotionale Notlagen als Trauma und PTBS einsetzbar sind:

EMDR – Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Brainspotting

EFT – Emotional Freedom Techniques / Klopfakupressur

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