Psychotherapie in Augsburg [nach Heilpraktikergesetz]
Wie Sie in den „häufig gestellten Fragen“ nachlesen können, wird der Heilpraktiker für Psychotherapie von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen, von einigen privaten ebenfalls nicht, die Zusatzversicherungen zahlen dafür meist problemlos den vereinbarten Anteil, wenn man rechtzeitig eine solche abgeschlossen hat.
Der Nachteil dieser Tatsache liegt auf der Hand: Die meisten Klient:innen zahlen die Psychotherapie somit selbst.
Die Vorteile sind:
- Sie haben beim Heilpraktiker für Psychotherapie keine langen Wartezeiten: ca. 2-4 Wochen (je nach Anzahl der momentanen Anfragen) im Gegensatz zu 3-6 Monaten Wartezeit fürs Erstgespräch, insgesamt aber ca. 12 Monate bis zum Beginn der eigentlichen Psychotherapie bei Kassenplätzen
- Da die Psychotherapie nicht auf Kasse läuft, erfährt auch niemand von Ihrer Diagnose, wenn Sie das nicht möchten. Viele Klient:innen wünschen sich eine diskrete Behandlung Ihrer Themen.
- Längere Dauer pro Sitzung: Auf Kasse müssen die vielen Patient:innen meist im 45-Minuten-Takt „durchgeschleust“ werden, da die Vielzahl der Anfragen sonst gar nicht zu bewältigen wäre. Beim Heilpraktiker für Psychotherapie haben Sie den Vorteil, dass sie Länge der Sitzung individuell gehandhabt werden kann. Meistens dauern Sitzungen bei mir um die 90 Minuten, außer es besteht ein Problem mit der Konzentrationsfähigkeit / Aufmerksamkeitsspanne.
Sehr häufig werde ich auch gefragt, ob Klient:innen denn bei mir auch richtig sind, wenn Sie keine Traumatherapie machen möchten, sondern „einfach nur eine normale Psychotherapie“ im Raum Augsburg suchen. Die Antwort lautet selbstverständlich Ja.
Im Bereich der Psychotherapie ist ein breites Spektrum an Symptomen anzutreffen, je nach Persönlichkeitsstruktur des jeweiligen Menschen, wobei oft auch mehrere zugleich auftreten.
Viele meiner Klient: innen haben zum Beispiel mit mangelndem Selbstwert und fehlender Selbstliebe zu kämpfen, was wiederum meist damit zusammenhängt, wie sie aufgewachsen sind. Wenn Eltern ihr Kind stets bestärken, neue Dinge auszuprobieren, und ihm signalisieren, dass es dafür auf jeden Fall stark und „gut genug“ ist, wird sich dieses Kind etwas im Leben zutrauen, neugierig raus in die Welt gehen und auf sich und seine Kräfte vertrauen. Fehlt diese Art der Unterstützung und des Mutmachens jedoch in der Kindheit und Jugend, so fehlt es dem Erwachsenen eben meist auch an Selbstwert, Selbstliebe und Selbstvertrauen. Das Schöne ist jedoch: Wir Menschen können quasi „nachreifen“ und uns diese Qualitäten zurückerobern.
Sehr häufig geht es bei Psychotherapie auch um Ängste bis hin zu regelrechten Angststörungen, wie etwa Panikattacken oder spezifischen Phobien wie Flug- oder Prüfungsangst, Angst vor Spinnen oder sozialen Situationen. Von einer generalisierten Angststörung spricht man hingegen, wenn sich die Angst nicht auf eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Objekt bezieht, sondern alle möglichen Anlässe Ängste hervorrufen können. Nicht zufällig steht auch hier oftmals die Stärkung des Selbstwertes im Mittelpunkt der Psychotherapie, nicht nur die reine „Bearbeitung“ der Angst an und für sich. Wer mehr von sich selbst hält als zuvor, wird sich auch mehr zutrauen und somit weniger Angst haben vor dem, was das Leben so alles bereithält.
In meine Praxis in Augsburg kommen auch oft Menschen mit leichten bis mittelgradigen Depressionen (wer akut suizidal ist, sollte sich auf jeden Fall in stationäre Behandlung begeben!). Depression ist mittlerweile zusammen mit den Angststörungen die häufigste psychische Erkrankung in Deutschland. Und dies hat Gründe. Gründe, über die wir uns meistens vorher keine Gedanken machen – erst dann, wenn sich die depressiven Gedanken als Dauerstimmung eingenistet haben. Bin ich in meiner Arbeit zufrieden und erfüllt mich meine Aufgabe dort? Wie ist es um meine Beziehung bestellt? Habe ich ausreichend Freunde in meinem Leben? Bin ich oft genug in Kontakt mit der Natur oder bin ich mittlerweile eine Betonameise geworden? Lebe ich meine Talente aus, die ich als Baby mit auf diese Welt gebracht habe, oder funktioniere ich nur noch? Erlebe ich überhaupt noch LEBENSFREUDE?
Zu diesem Themenkreis gehören auch immer wiederkehrende Denk- und Verhaltensmuster. Viele Klient:innen berichten in der Psychotherapie davon, dass ihnen selbst schon auffällt, wie oft sie beispielsweise dieselbe Art von Partner:in anziehen, obwohl sie genau wissen, dass die daraus resultierenden Probleme vorprogrammiert sind. Oder dass sie plötzlich wie durch Zauberhand schon wieder dieselbe Art von Konflikt am Arbeitsplatz erleben, obwohl sie doch schon das vierte Mal die Firma gewechselt haben. All diese Dinge laufen völlig unterbewusst und hängen unmittelbar mit Prägungen in der Herkunftsfamilie, persönlichen Erlebnissen in der eigenen Biografie und durchaus auch von vorgelebten „Idealen“ in unserer Gesellschaft allgemein zusammen. In der Psychotherapie gilt es nun herauszufinden, was von all diesen Mustern tatsächlich noch dienlich und hilfreich ist und womit wir uns mittlerweile selbst im Wege stehen. Oftmals verbauen wir uns Chancen auf neue Erfahrungen und Erfolgserlebnisse durch alte Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die wir von anderen übernommen haben und die nicht einmal der Realität entsprechen. Ab in den Müll!
Und um zur Ausgangsfrage zurückzukehren: In all den Jahren Psychotherapie habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die oben angesprochenen Punkte in den meisten Fällen mit traumatischem Erleben (vor allem in der Kindheit und Jugend) zusammenhängen. Oftmals ist den Klient:innen jedoch gar nicht bewusst, dass bestimmte unschöne Erfahrungen, die sie gemacht haben, heute innerhalb der Psychologie tatsächlich als TRAUMA eingestuft werden. Im Sinne von „so schlimm war das doch nicht“, „nur die Harten kommen in den Garten“ werden diese Erlebnisse oftmals abgetan – und doch können sie die Ursache für Folgestörungen sein, wie ich sie oben beschrieben habe.
Deshalb biete ich im Rahmen der Psychotherapie immer ein kostenloses Vorgespräch in meiner Praxis in Augsburg an, um genau solche Fragen abzuklären.

Ihre Ottilie Schawe,
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Hallo Frau Schawe,
nochmals vielen Dank für die Sitzungen und Gespräche die mir bei der Bewältigung meiner Probleme, durch Stress ausgelöst, sehr geholfen haben. Schwindel und Panik sind fast gänzlich verschwunden und ich blicke zuversichtlich in die Zukunft. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Liebe und Gute. Gott hat jedem von uns Gaben geschenkt, Sie haben die wunderbare Gabe Menschen zu helfen, dafür sollten wir dankbar sein.
H. R.
aus Augsburg





Häufig gestellte Fragen
Der Vorteil beim Heilpraktiker für Psychotherapie ist der, dass Sie keine lange Wartezeiten haben. Im Normalfall kann ich Ihnen einen Termin innerhalb von 2-3 Wochen anbieten.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen den Heilpraktiker für Psychotherapie gar nicht, die privaten nur teileweise (bitte bei IHRER Kasse nachfragen).
Falls Sie eine Zusatzversicherung haben (Wartefristen beachten bei frisch abgeschlossenen Verträgen!) sieht es in den allermeisten Fällen sehr gut aus, hier wird ein Anteil der Sitzung zurückerstattet.
Ich biete verschiedene Modelle an: entweder immer nur einzelne Sitzungen oder „Pakete“ mit mehreren Sitzungen. Je mehr Sie buchen, umso günstiger wird es pro Stunde. Da sich die Preise in regelmäßigen Abständen ändern, fragen Sie bitte per Email / Telefon nach, bzw. klären wir solche Fragen ohnehin im kostenlosen Vorgespräch.
Nein, ich biete immer ein kostenloses Vorgespräch an, um sich erst einmal kennenzulernen. Das Wichtigste bei Psychotherapie ist nämlich, dass die Wellenlänge stimmt, zumindest so weit, dass die Zusammenarbeit möglich ist.
Ja, selbstverständlich biete ich auch Psychotherapie zu anderen Themen an wie beispielsweise Panikattacken, Depression (ohne akute Suizidalität), Selbstwertproblematik, soziale Ängste, Prüfungsangst u.a.
In der Regel dauert eine Sitzung ca. 90 Minuten, vor allem am Anfang der Therapie. Bei Konzentrationsschwierigkeiten können die Sitzungen selbstverständlich auch kürzer ausfallen.
Für solche Diagnosen haben ich keine spezifischen Ausbildungen, biete also keine Behandlung dafür an. Sollten Sie schon in fachkundigen Händen sein und ZUSÄTZLICH z.B. ein Trauma bearbeiten wollen, können wir gerne dazu ein Vorgespräch führen.
Nein, im Normalfall arbeite ich nicht mit Kindern und Jugendlichen. Sollte es sich um ältere Jugendliche handeln, die in der Lage sind, die von mir mitgegebenen Übungen / Impulse selbständig umzusetzen, können wir dazu gerne ein Vorgespräch führen und abklären, ob eine Psychotherapie bei mir sinnvoll ist.
NEIN, ohne Rücksprache mit Ihrem Psychiater / Hausarzt sollten Sie niemals Psychopharmaka einfach absetzen. In manchen Fällen macht beispielsweise eine Behandlung mit Antidepressiva eine Psychotherapie bei Depression überhaupt erst möglich.
